{"id":2,"date":"2023-03-08T13:58:25","date_gmt":"2023-03-08T12:58:25","guid":{"rendered":"https:\/\/dud.dwagner.one\/?page_id=2"},"modified":"2023-03-30T09:45:08","modified_gmt":"2023-03-30T07:45:08","slug":"beispiel-seite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dud.dwagner.one\/?page_id=2","title":{"rendered":"Interview mit Martin Brandl, MdL"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Wer sind Sie? Was machen Sie beruflich?\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin Martin Brandl. Ich bin parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der CDU im Landtag Rheinland-Pfalz. Pers\u00f6nlich habe ich kein Fachgebiet, dennoch laufen alle Antr\u00e4ge und Aufgaben als parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zun\u00e4chst \u00fcber meinen Schreibtisch. In meiner Rolle f\u00fchre ich die Finanzen sowie das Personal der Fraktion. Jeder Antrag, den die Fraktion in ihrem Namen aufgibt, l\u00e4uft \u00fcber meinen Schreibtisch. Fr\u00fcher war ich in der Industrie t\u00e4tig und bin seit 2006 im Kreistag des Landkreises Germersheim.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was f\u00fcr pers\u00f6nliche Bindungen haben Sie zum Wald?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als Privatperson bin ich ein naturnaher Mensch, der sehr gerne mit dem Fahrrad und zu Fu\u00df im Wald ist. Deshalb bin ich Hauptvorsitzender des Pf\u00e4lzerwald-Vereins. Der Pf\u00e4lzerwald-Verein umfasst 23.000 Mitglieder und zwischen 180 und 190 Ortsgruppen in der ganzen Pfalz. F\u00fcr diesen versuche ich auch politischen Einfluss zu nehmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sorgen Sie sich um die Zukunft unserer W\u00e4lder?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich sorge mich um den Wald, da es in W\u00e4ldern an unterschiedlichen Stellen verschiedenste Herausforderungen gibt, die auch z.B. auf Social Media oder in der Presse thematisiert werden. Besonders in der Rheinebene ist eine sehr drastische Temperaturzunahme der Jahresdurchschnittstemperatur innerhalb der n\u00e4chsten Jahre zu erwarten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Sicht der zust\u00e4ndigen Forstamtsleiterin Astrid Berens ist die Naturverj\u00fcng im Bienwald noch zu schaffen. Im Gegensatz zu anderen W\u00e4ldern hat der Bienwald durchaus \u00dcberlebenschancen; die Mischw\u00e4lder des Pf\u00e4lzer- und Bienwalds sind vergleichsweise relativ klimaresilient. Dennoch treffen die hei\u00dfen Temperaturen auch den Bienwald.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was sind ihre Ziele bez\u00fcglich der Waldentwicklung?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als CDU m\u00fcssen wir unser verstaubtes Image bez\u00fcglich des Themas Waldentwicklung versuchen aufzubessern. Ich bin der Meinung, dass wir dieses Ziel als Landesfraktion derzeit angehen, z.B. haben wir im Landtag einen Gesetzesentwurf zur Solarpflicht eingebracht. Dieses besagt, dass in RLP zuk\u00fcnftig auf allen neuen Geb\u00e4uden Solaranlagen angebracht werden m\u00fcssen. Derzeit befinden wir uns noch im Gesetzgebungsverfahren, allerdings bin mir sicher, dass unser Gesetz von der Ampel-Koalition abgelehnt wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich Wald ben\u00f6tigen wir eine st\u00e4rkere F\u00f6rderung der Privatwaldbesitzer, um den Wald klimafreundlich zu gestalten. Privatwaldbesitzer ben\u00f6tigen Ans\u00e4tze, um ihre Waldst\u00fccke klimaneutral zu gestalten. Z.B. k\u00f6nnte ihnen das Gie\u00dfen der W\u00e4lder bezahlt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres wichtiges Thema ist der Bereich Brandschutz, schlie\u00dflich wird es in Zukunft aufgrund des Klimawandels zu einer Vielzahl von Waldbr\u00e4nden kommen. Hierbei geht es nicht mehr darum, den Klimawandel zu verhindern. Wir m\u00fcssen uns an den Klimawandel anpassen! Hierf\u00fcr m\u00fcsste mehr in die Feuerwehr investiert werden und der Wald andererseits f\u00fcr die Feuerwehr passierbar gemacht werden. Es stellt sich nun die Fragen des Anlegens von Brandschneisen und dem Anlegen anderer Zufahrtswege. Was passiert mit dem Totholz des Waldes, schlie\u00dflich ist dieses aufgrund seiner Brandlast ein gro\u00dfes Risiko.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gilt einen Mittelweg zwischen einer Minimierung des brandf\u00e4higen Totholzes und der Erhaltung von Lebensr\u00e4umen zu finden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie kann man den gesellschaftlichen Nutzen des Waldes st\u00e4rken?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen ist der Wald ein Wirtschaftswald, wobei der Bienwald immer weniger als Wirtschaftswald in Erscheinung tritt, da aufgrund des Klimawandels nicht mehr so viel Holz geschlagen werden kann wie in vergangenen Zeiten. Des Weiteren ist der Wald ein Naherholungswald f\u00fcr die Menschen, die in seiner Umgebung leben. Dar\u00fcber hinaus hat der Wald eine Klimafunktion, insbesondere auch als Sauerstoffproduzent. \u00dcberdies ist der Wald auch als Naturschutzperspektiven interessant. Es gibt somit ganz viele verschiedene Perspektiven, weshalb Wald wichtig ist und weshalb Wald genutzt wird. Letztendlich m\u00fcssen wir sicherstellen, dass die Funktionen und der Nutzen des Waldes auch in Zukunft fortbestehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was k\u00f6nnen wir als Gesellschaft tun, um diese Ziele zu erreichen?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle sprechen wir eindeutig \u00fcber den Kampf gegen den Klimawandel. Wenn der Klimawandel in der aktuellen Geschwindigkeit fortschreitet, hat der Wald massive Anpassungsprobleme. Dann werden wir den Wald in der jetzigen Form nicht erhalten k\u00f6nnen. Da dieses Szenario in Teilen eintreten wird, m\u00fcssen wir uns als Gesellschaft engagieren, dass wir den Wald so umgestalten, dass er das zuk\u00fcnftige Klima einigerma\u00dfen vertr\u00e4gt. Hierbei ist jeder einzelne gefragt. Des Weiteren gibt es viele tolle Initiativen, die sich mit der Walderhaltung besch\u00e4ftigen. Hierbei geht es nicht nur um das Pflanzen, sondern auch das Gie\u00dfen der B\u00e4ume.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bienwald ist eigentlich ein sehr nasser Wald, der allerdings auch durch den Klimawandel immer weiter austrocknet. Dies ist ein riesiges Problem.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was halten Sie von der aktuellen Umwelt- und Waldpolitik?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auf Landesebene w\u00fcrde ich vor allem das zuvor bereits erw\u00e4hnte Projekt f\u00fcr die Privatwaldbesitzer in den Vordergrund r\u00fccken. Hier m\u00fcsste sich das Land mit eigenem Geld st\u00e4rker engagieren, auch, wenn es verschiedene Bundesgeldt\u00f6pfe gibt, die in diesem Bereich finanziell f\u00f6rdern. Ansonsten droht eine gro\u00dfe Schieflage. Im Bundesland Bayern beispielsweise gibt es im Gegensatz zu RLP eine sehr starke F\u00f6rderung, die F\u00f6rderung des Waldes in RLP ist hingegen marginal.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit der Landesforsten ist grunds\u00e4tzlich in Ordnung. Hier gibt es von mir keine grunds\u00e4tzliche Kritik, dennoch muss man schauen, dass man gen\u00fcgend Menschen f\u00fcr den F\u00f6rsterberuf findet, die dementsprechend gut bezahlt und ausgebildet werden sollten. Hier waren wir in der Vergangenheit nicht gut aufgestellt. Es kam hier vor allem immer zu Diskussionen \u00fcber den Einstiegskorridor und den Nachwuchs sowie letztendlich auch \u00fcber die finanziellen Rahmenbedingungen. Hierbei ist z.B. ein Problem, dass die F\u00f6rster in der Regel mit einem privaten Fahrzeug in den Wald fahren m\u00fcssten. F\u00fcr die Kilometer, die sie dienstlich zur\u00fccklegen, bekommen die F\u00f6rster zwar einen gewissen Kostenersatz, allerdings steht dieser in keinem Verh\u00e4ltnis zu den Mehrkosten, dem Mehraufwand und auch zu den unumst\u00f6\u00dflich h\u00f6heren Spritkosten, die ein Fahrzeug im Wald aufgrund der dortigen Gegebenheiten und landschaftlichen Bedingungen hat.&nbsp;&nbsp;Hier ist eine Fahrkostenpauschale von ca. 30 Cent schlichtweg unzureichend.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Welche Bedeutung hat der Bienwald aus Ihrer Sicht regional und \u00fcberregional?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Regional hat er vor allem f\u00fcr die in seiner Umgebung lebenden Menschen eine \u00e4u\u00dferst wichtige Naherholungsunktion. F\u00fcr die im und um den Bienwald liegenden Gemeinden ist er zweifellos identit\u00e4tsstiftend.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem kann man auf tollen Pfaden durch den Bienwald laufen und Natur aus n\u00e4chster N\u00e4he erleben. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist der Bienwald trotz seiner Bewirtschaftung durch die Forst\u00e4mter ein sehr urspr\u00fcnglicher Wald.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie waren Sie in das Naturwaldprojekt involviert? Was halten sie von diesem Projekt?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn ich am Grundsatzbeschluss f\u00fcr das Projekt nicht beteiligt war, habe ich an s\u00e4mtlichen Folgebeschl\u00fcssen teilgenommen. Hierbei gab es in der Region eine sehr zweigeteilte Meinung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Viele sehr waldbezogene B\u00fcrger, die den Wald sehr intensiv genutzt haben (z.B. ehemalige F\u00f6rster, Holzwerber, Spazierg\u00e4nger usw.) bef\u00fcrworteten nicht, dass f\u00fcr die Fl\u00e4che des Projekts aufgrund der dort bestehenden Lebensgefahr ein Betretungsverbot herrscht. Diese Menschen stellen berechtigte Fragen, ob man Waldboden abziehen muss, um Magerwiesen und Habitate f\u00fcr spezielle K\u00e4fer zu schaffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits war das Projekt eines der Wenigen in Deutschland, das auch aktiv gef\u00f6rdert wurde und bei dem eine intensive wissenschaftliche Begleitung vorhanden war, ein Vorzeigeprojekt. Auf dem Gebiet gibt es sehr viele Eichen, die bis an ihr Lebensende nicht gef\u00e4llt werden. Vielleicht findet man einen solchen Wald mit 300 bis 400 Jahre alten B\u00e4umen in halb Europa nicht mehr, weshalb uns unsere Vorfahren in ferner Zukunft vielleicht \u00e4u\u00dferst dankbar sein werden. Als ein solch weitl\u00e4ufiges Projekt war dieses auch angedacht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich muss man solche Projekte wie auch Politik oder Geschichte immer ein St\u00fcck weit in seiner Zeit betrachten. Vor 20 Jahren waren Biodiversit\u00e4t und Artenvielfalt riesige und hei\u00dfdiskutierte Themengebiete. Man wollte sehen, wie sich Natur auch ohne das Zutun der Menschen \u201enat\u00fcrlich\u201c entwickelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aus heutiger Sicht komme ich aber aufgrund des Klimawandels zu einer ganz anderen Bewertung, schlie\u00dflich bindet Holz, das geschlagen und zum Bauen verwendet wird das darin befindliche CO2 f\u00fcr teilweise Hunderte von Jahren. Lassen wir den Wald allerdings einfach unber\u00fchrt, ist der Kohlenstoff relativ schnell zersetzt und nicht mehr gebunden. Daher kann man aus heutiger Sicht zu der Bewertung kommen, dass ein bewirtschafteter Wald klimatechnisch einen Mehrwert zu einer Prozessschutzfl\u00e4che hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gibt es au\u00dferhalb des Fortsamts Privatunternehmer, die ihr Gehalt mit der Bewirtschaftung des Waldes verdienen?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, z.B. gibt es im Bienwald eine Menge Holzwerber, die sich durch die Bewirtschaftung des Waldes finanzieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hierbei vertraue ich vor allem dem Forstamt, schlie\u00dflich ist es das Forstamt, das die zu schlagenden B\u00e4ume ausweist und schl\u00e4gt. Allerdings ist das Forstamt der Meinung, dass das Schlagen der B\u00e4ume eingeschr\u00e4nkt werden m\u00fcsse. Schlie\u00dflich ben\u00f6tigen wir jedes kleine bisschen Schatten und somit auch jeden Baum. Das Forstamt ist er Meinung, dass der Baumbestand aus Klimaschutzgr\u00fcnden erhalten werden muss, weshalb die wirtschaftliche Nutzung im bisher bekannten Ma\u00dfe nicht mehr funktioniert.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ist es m\u00f6glich, einen Kompromiss zu finden, der sowohl ein langes Fortbestehen des Bienenwaldes als \u00d6kosystem als auch die wirtschaftlichen Interessen nicht gef\u00e4hrdet? Wie k\u00f6nnte ein solcher Kompromiss aussehen? Gibt es in der CDU bereits Vorstellung wie ein solcher Kompromiss aussehen k\u00f6nnte?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das gibt es zweifellos. Hierf\u00fcr gibt es den Fachterminus \u201edie gute forstwirtschaftliche Praxis\u201c, also auf dem Stand der Wissenschaft basierende Forstwirtschaftspraxis. Dies sichert das Zusammentreffen all dieser Faktoren und Voraussetzungen, das hei\u00dft, der Wald wird zwar wirtschaftlich genutzt, aber naturnah gepflegt und so umgebaut, dass genau diese naturnahe Nutzung langfristig (also z.B. in 100 Jahren) weiterbesteht. Daher m\u00fcssen jetzt Entscheidungen dar\u00fcber getroffen werden, welche Baumarten wir anpflanzen, die hoffentlich in 100 Jahren klimaresilient sind. Deshalb brauchen wir diese \u201egute forstwirtschaftliche Praxis\u201c. Dies ist der Fachterminus, bei dem sich alle F\u00f6rster wiederfinden. Das hei\u00dft, wir bek\u00e4mpfen die Neophyten und die Kermesbeere. Wir sorgen daf\u00fcr, dass es an manchen Stellen einen Holzeinschlag gibt, bevor die K\u00e4fer das Holz fressen, aber wir schaffen eben auch naturnahe R\u00e4ume und Erholungsr\u00e4ume f\u00fcr den Menschen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese \u201egute forstwirtschaftliche Praxis\u201c ist aus meiner Sicht, sofern man die Forstarbeiter arbeiten lassen w\u00fcrde, genau das, was die auch vorantreiben. Grunds\u00e4tzlich geht es darum, den Wald zu bewirtschaften und ihn f\u00fcr die n\u00e4chsten Generationen zu erhalten. Hierbei sollte man den F\u00f6rstern tats\u00e4chlich ein St\u00fcckweit mehr zu- und vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sollte man das Forstamt also aus Ihrer Sicht gr\u00f6\u00dftenteils eigenst\u00e4ndig walten und handeln lassen?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich bin ich auch aus Klimaschutzgr\u00fcnden kein Bef\u00fcrworter der Stilllegung von Fl\u00e4chen. Schlie\u00dflich ist es ein wissenschaftlicher Fakt, dass das geschlagene Holz, sofern es nicht verbrannt, sondern verbaut wird, CO2 im Zweifel \u00fcber Jahrhunderte bindet. Daher bin ich nicht der Meinung, dass die forstwirtschaftliche Nutzung Wald nicht zerst\u00f6rt, sondern hilft, ihn zu erhalten. Aufgrund der aktuellen Fakten bin ich der Meinung, dass ein klimatechnisch intakter Wald im Moment wichtiger ist als ein stillgelegter Wald, der in ein paar Jahren \u201evor sich hin fault\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zerst\u00f6rt man durch ein solches Vorgehen nicht massiv Lebensr\u00e4ume diverser Tier- und Pflanzenarten?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nein, da wir ja durch die Arbeit des Fortsamtes eine naturnahe Bewirtschaftung haben, indem man hiebreife B\u00e4ume f\u00e4llt und deren Holz anschlie\u00dfend z.B. zu Bauholz verarbeitet. Schlie\u00dflich ist es ein wissenschaftlicher Fakt, dass das geschlagene Holz, sofern es nicht verbrannt, sondern verbaut wird, CO2 im Zweifel \u00fcber Jahrhunderte bindet. Daher bin ich nicht der Meinung, dass die forstwirtschaftliche Nutzung Wald nicht zerst\u00f6rt, sondern hilft, ihn zu erhalten.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><em>Vielen Dank f\u00fcr das Interview!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sind Sie? Was machen Sie beruflich?\u00a0 Ich bin Martin Brandl. Ich bin parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der CDU im Landtag Rheinland-Pfalz. Pers\u00f6nlich habe ich kein Fachgebiet, dennoch laufen alle Antr\u00e4ge und Aufgaben als parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zun\u00e4chst \u00fcber meinen Schreibtisch. In meiner Rolle f\u00fchre ich die Finanzen sowie das Personal der Fraktion. 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